Waldorf inspirierte Puppen

Köpfe WaldorfpuppePuppenköpfe mit
zugeschnittener Trikothülle
Kopf einer Waldorfpuppe halbfertig
Annas Gesicht in Arbeit.
Nun sind die Augen fertig
und es fehlt noch der Mund. aufgstickte Haare bei einer WaldorfpuppeAnna mit Haaren und Frisur
Hier entsteht eine Waldorfpuppe
Bei der Arbeit

Herstellung und ein paar Gedanken

Kopf und Körper der Karlchen-Puppen sind aus Puppentrikotstoff
(Baumwolle) und mit kardierter Schafswolle gestopft. Ihre Frisur ist aus
Wolle aufgestickt. Dadurch sitzen die Haare sehr fest. Sollten sie auch
mal unsanft behandelt werden, werden sie doch immer ihre Haare behalten.

Das ist doch schon mal beruhigend.

Es sei denn, es würde einmal eine wilde Frisieraktion
gestartet, wie die, durch die die geliebte Käthe-Kruse-Puppe meiner
Schwester einmal eine Kurzhaarfrisur bekam…

Meine Puppen sind warm und fest. Durch ihr wolliges Innenleben
reflektieren sie die Körperwärme des Kindes und sind dadurch auch
selber warm und lebendig.
Auch ihr Gewicht trägt zu diesem Eindruck bei.

Ihre Gesichtchen sind aufgestickt und lassen Raum für
die Phantasie des Kindes. Es kann sie sowohl fröhlich als auch traurig
sehen. Je nach (Spiel-)Situation.

Die Kleidung ist von mir liebevoll handgemacht. Ich stricke
viel, wie z.B. Unterwäsche und Pullis, manchmal auch die gesamte Kleidung.
Genauso gut kann aber auch Vieles genäht sein. Die Schuhchen sind meistens
gehäkelt.

Es gibt die Puppen in verschiedenen Größen. Für
die ganz Kleinen stecken die Püppchen in einem weichen mit Wolle gefüllten
Schlafsack. Sie können ein Mützchen auf haben oder auch eine Frisur.

Alle Puppen möchten ihrem Menschenkind ein treuer Begleiter
sein, mit dem es seine Freuden und auch Sorgen und den Alltag teilen kann.

Sie behalten auch wirklich alle Geschichten und Geheimnisse für sich.

Versprochen.

Ich fertige selbstverständlich auch Puppen auf Bestellung,
ganz individuell nach Ihren Vorstellungen.

Über mich

Über den Begriff “Waldorfpuppe”

Eine Kollegin wies mich netterweise darauf hin, dass der Begriff „Waldorfpuppe“
von uns nicht mehr verwendet werden darf, weil er vom Bund der freien
Waldorfschulen geschützt wurde.

Zur Sicherheit rief ich dort an, wo mir das natürlich bestätigt
wurde. Einzig die Firma Käthe Kruse darf den Begriff „Waldorfpuppe“
für ihre Puppen noch verwenden… Der Bund will nicht, dass jede
x-beliebige Puppe so genannt wird, was es leider gegeben hat. Nicht nur
in dem Bereich sah man Handlungsbedarf und hat den Begriff „Waldorf“
geschützt. Auch in anderen gravierenderen Bereichen war er missbraucht
worden. Lest dazu auch gerne den Text, den Michèle in ihrer Puppenwiege
dazu geschrieben hat.

Waldorfpuppen haben ganz bestimmte Merkmale und es ist wirklich schade,
wenn Puppen, die sie nicht haben, so genannt werden. So hat eine Waldorfpuppe
immer einen mit Wolle gefüllten Trikotkörper; das Gesicht ist
so einfach wie möglich oder gar nur angedeutet, damit das Kind sich
seine Puppe fröhlich oder traurig oder neutral vorstellen kann. Und
sie ist ganz und gar aus natürlichen Materialien gefertigt.

Jede Puppe ist individuell – wie die Kinder. Es kann sie nicht
mehrfach geben.

Auf den Bazaren unserer Waldorfschulen und –kindergärten dürfen
wir unsere Puppen weiterhin als Waldorfpuppen verkaufen. Das ist die einzige
Ausnahme. Hier kann man sich einigermaßen sicher sein, dass die
angebotenen Puppen diesen Namen auch wirklich verdienen.

Obwohl die Käthe-Kruse-Puppen in Massen, also keineswegs individuell,
hergestellt werden und nicht nach jedermanns Empfinden immer die Kriterien
der Waldorfpuppen erfüllen, hat der Bund der freien Waldorfschulen
einen triftigen Grund gehabt, den Weg mit dieser Firma zu gehen. Denn
ohne eine Firma hätte er sich den Bereich Spielzeug in Verbindung
mit dem Begriff „Waldorf“ markenrechtlich nicht schützen
lassen können. Also musste eine Firma gefunden werden, die diesen
Bereich abdeckte. Insofern ist „Käthe Kruse“ doch eine
sehr gute Wahl.